Gebäude- und Heimsteuerung mit mioty®-Erweiterung um Class B

Die Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge (IoT) steigt stetig. Als Folge treten vermehrt Inferenzprobleme zwischen verschiedenen Systemen auf, Datenpakete erreichen den Empfänger nicht mehr zuverlässig und wichtige Informationen gehen verloren. Die mioty®-Technologie ermöglicht mittels Telegram-Splitting-Verfahren, mit Störungen besser umzugehen und Daten auch in Umgebungen mit hohem Funkaufkommen zuverlässig zu übertragen.

Was heißt Class B?

Die jüngste Klasse »Class B« ergänzt seine beiden Vorgänger um zusätzliche Steuerfunktionen. Möglich wird dies durch den Broadcastmodus. Hierbei sendet die Basisstation ein periodisches Signal (Beacon), das dann von allen Class B unterstützten Endpunkten empfangen werden kann.

Zusätzliche Anwendungen für das Gebäudemanagement

Mioty® Class B und bietet besonders für Smart Building- und Smart Home- Anwendungen eine leistungsfähige Alternative. Über nur eine einzige Basisstation können Aktoren und Sensoren vom Keller bis zum Dach vernetzt und gesteuert werden. Wenn ein Sensor also z.B. eine Leckage an einem Wasserrohr erkennt, können Ventile gesteuert oder geschlossen werden, sodass kein weiterer Schaden am Gebäude entsteht.

Class Z und Class A

Class Z-Devices erfüllen hauptsächlich klassische Messaufgaben, z.B. im Bereich Smart Metering. Dabei werden Verbrauchsdaten für Strom, Wasser und Gas von den Sensoren ohne Rückantwort zur Basisstation übertragen.

Aufbauend auf Class Z bietet Class A einen zusätzlichen Nutzen durch Konfiguration, indem Nachrichten im Downlink von der Basisstation an den Endpunkt gesendet werden können.

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